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Grünkohl als Beilage

Eine norddeutsche Spezialität für Braten & Co.

Wenn es ein typisch norddeutsches Gemüse zu benennen gäbe, dann ist das wohl der Grünkohl. Traditionell wird wird dieses Gemüse im Winter geerntet; vorzugsweise nach dem ersten Frost. Dabei wird der Grünkohl im Geschmack milder und süßlicher, je später die Ernte liegt.

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In einigen Regionen wie der Magdeburger Börde, dem Oldenburger Land oder in Bremen nennt sich das Gemüse Braunkohl. Verarbeitet wird es meist zu deftigen Wintergerichten wie zum Beispiel Braunkohl mit Klump aus Sachsen-Anhalt oder Pinkel mit Grünkohl aus Schleswig-Holstein.

Noch alte erhaltene Sorten sind zum Beispiel die Lippische Palme aus dem Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Die Pflanzen werden bis zu 1,80 m hoch und werden deshalb von Hand geerntet. Weitere Hinweise und Verbreitungsgebiete sind hier bei Wikipedia zu finden.

Grünkohl frisch geerntet im Korb

Wichtig bei der Zubereitung ist langes Kochen und Gemüse aus einer späten Ernte. Idealerweise findet man das auf einem Bauernmarkt oder Produzenten in der Umgebung. Beliebt ist Grünkohl auch als traditionelle Beilage zum Gänsebraten in der Weihnachtszeit bzw. zur Martinsgans.

TIPP:

Zum Abbinden der Flüssigkeit in der letzen halben Stunde etwas Buchweizen dazu geben.

Grünkohl als Beilage zu Kartoffeln

Grünkohl als Beilgae

Auch für Ungeübte: Ein leckeres Rezept für Grünkohl
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Gericht: Beilage
Land & Region: Norddeutschland
Keyword: Herzhaft
Schwierigkeit: Erfahrene
Portionen: 4 Portionen

Zutaten & Einkaufsliste

  • 1 kg frischer Grünkohl (ersatzweise 700g rohe Tiefkühlware) er sollte schon einmal Frost bekommen haben
  • 1 Zwiebel
  • Topf mit Salzwasser
  • 2 Gewürznelken
  • 2 EL Gänse- oder Schweineschmalz
  • 250 ml (Fleisch-)Brühe
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Buchweizen (zum Andicken)
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

  • Die Blätter von den Stielen pflücken und gründlich abspülen.
  • Den Grünkohl für ca. 3 bis 5 Minuten in siedendes Salzwasser geben so dass alle Blätter vom Wasser bedeckt sind. Anschließend alle Blätter heraus nehmen und in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen. So bleibt die grüne Farbe schön erhalten.
  • Die Blätter trocken tupfen und abkühlen lassen. Anschließend alles fein schneiden, Ebenso eine Zwiebel sehr fein schneiden.
  • Das Schmalz in einem Topf erhitzen. Zwiebel und einen Teil des Grünkohl kurz darin andünsten. Den restlichen Grünkohl und die Brühe dazu geben. Der Kohl darf höchstens zur Hälfte mit der Brühe bedeckt sein.
  • 1 Prise Salz und die beiden Nelken dazu geben. Den Grünkohl nun auf kleiner Flamme 2 Stunden köcheln lassen. Öfters umrühren und wenn notwendig weitere Brühe dazu geben.
  • 30 Minuten vor Ende der Garzeit den Buchweizen dazu geben. Das dient zum Andicken des Gemüses. Letztendlich darf zum Anrichten keine Flüssigkeit mehr im Topf sein. Es muss ein gleichmäßiger Brei entstehen. TIPP: Wenn der Grünkohl nur vorgekocht wird um später verwendet zu werden, dann den Buchweizen beim 2. Erwärmen zugeben und 20 Minuten mit kochen.
  • Den Grünkohl abschmecken mit 1 Prise Zucker und ggf. Salz und Pfeffer.
  • Für den Geschmack bietet es sich an, ein paar Kochwürste oder ein Stück Kaßler in der letzten Stunde mit zu kochen und vor dem Servieren zu entfernen.

Tipps & Hinweise

Gekocht hält sich das Gericht mehrere Tage. Mehrmals aufgewärmt schmeckt es jedes mal besser. Beim Aufwärmen etwas Flüssigkeit angießen und stets umrühren, da der Grünkohl schnell anbrennen kann.

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