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Holunderblüten & Holunderbeeren

Selbst Gemachtes vom Hollerbusch

Aus Holunderblüten läßt sich recht einfach ein wunderbarer Holundersirup herstellen. Holunder sind Pflanzen die in Strauchform wachsen. Der hierzulande bekannteste ist der Schwarze Holunder, auch Fliederbeerbusch oder Holler genannt.

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Bis zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts durfte in keinem Garten ein Hollerbusch fehlen – er sollte böse Geister vom Haus fern halten. Sicher war es auch dem Umstand geschuldet, das der Holunder auch in der Heilkunde eine Rolle spielt.

Die sehr aromatischen Blütendolden werden z.B. als Sirup, Hollerküchle oder Sekt verarbeitet.

Holunderblüten Dolde am Holunderstrauch

Im Herbst trägt der Holunder schwarze Beerenfrüchte, die roh nicht bekömmlich sind. Daraus lassen sich aber sehr aromatische Gelees, Liköre oder Brände herstellen. In Norddeutschland werden der Roten Grütze auch Holunderbeeren bei gegeben.

Aus den schwarzen Beeren wird aber auch ein Holundermus (auch Fliedermus oder Fliederkraut) hergestellt, das z.B. als sehr aromatischer Weinersatz für Sossen Verwendung findet.

Aufgrund der intensiven Farbe der Beeren, eignet sich der schwarze Holunder hervorragend als natürlicher Farbstoff z.B. für Stoffdruck oder Ostereier.

Rezept Hollerküchle
Dieses Gericht ist als vollwertige süsse Mahlzeit geeignet.
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Hollerküchle sind gebackene Holunderblütendolde mit Puderzucker
Rezept Holundersirup
Wenn man an frische Holunderblüten heran kommt oder im eigenen Garten hat, sollt man den Sirup unbedingt mal probiern. Sehr gut auch geeignet zum Aromatisieren von Speisen.
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Holunderblüten und Zitronen im Sirup

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