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Rheinischer Sauerbraten

Rheinischer Sauerbraten wird im Rheinland „Soorbrode“ genannt und wurde traditionell mit Pferdefleisch gekocht. Dazu gibt es Kartoffelklöße oder Reibekuchen (Rivekoch) und Apfelmus.

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Für den Rheinischen Sauerbarten wird in einer Beize aus Essig, Wein, Suppengrün und Gewürze verwendet. Zu den regionalen Besonderheiten zählt auch der Schweine-Sauerbraten auf rheinische Art, im Rheinland auch Pepse genannt aus einer Schweinskeule.

Rheinischer Sauerbraten mit Rotkohl

Rezept Rheinischer Sauerbraten

Rheinischer Sauerbraten als Hauptgericht.
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Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Rheinland
Keyword: Herzhaft
Schwierigkeit: Erfahrene
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Zubereitungszeit: 2 Stunden 10 Minuten
Arbeitszeit: 2 Stunden 12 Minuten
Portionen: 4 Portionen

Zutaten & Einkaufsliste

  • 1 kg Rinderschmorbraten mager
  • 3 EL Butterschmalz

Marinade:

  • 350 ml trockener Rotwein
  • 125 ml Rotweinesig
  • 125 ml Wasser
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 Bund Suppengrün
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1/2 TL Pfefferkörner leicht gequetscht
  • 1/2 TL Wacholderbeeren leicht gequetscht
  • 2 Pimentkörner

Sosse

  • 200 g Rosinen
  • 50 g Korinthen
  • 2 EL Apfelkraut (Apfelsirup) oder Zuckerrübensirup
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Schmand oder saure Sahne nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Printen für Saurbraten oder Sossenkuchen

Zubereitung

  • Alle Marinadezutaten (Gemüse geputzt und zerkleinert) in einen Topf geben, aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Das Fleisch in eine geeignete Schüssel oder Topf geben und mit der Marinade begießen. Das Fleisch muss ganz bedeckt sein. Den Behälter abdecken und mindestens 3 Tage im Kühlschrank stehen lassen. In dieser Zeit das Fleisch mehrmals wenden.
  • Nach Ablauf der Zeit 2 bis 3 Tage das Fleisch aus der Flüssigkeit nehmen und trocken tupfen.
  • Die Marinade durch ein Sieb gießen. Gemüse und Gewürze beiseite stellen.
  • In einem Bräter das Fleisch im heißen Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten.
  • 2 kleingewürfelte Zwiebeln, Rosinen und Korinthen mit schmoren. Ca. 15 Minuten.
  • Die Marinade zugeben (nach und nach) bis sich der Bratensatz vom Boden löst. Den Bräter abdecken und alles auf kleiner Flamme 2 Stunden schmoren.
  • Das Fleisch heraus nehmen, warm stellen und die Soße durch ein Sieb passieren. Danach wieder zurück in den Bräter geben.
  • Die Rosinen, Korinthen und Sauerbraten Printen zugeben bis eine sähmige Soße entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Apfelkraut und würzen. Nochmals kurz einkochen. Mit Sahne verfeinern.

Tipps & Hinweise

Den Braten aufschneiden und auf einer Platte anrichten. Im Rheinlad isst man dazu Reibekuchen (Rivekoch) oder Kartoffelklöße und Apfelmus.
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Sauerbraten wird in vielen deutschsprachigen Regionen gekocht mit zum Teil unterschiedlichen Zutaten. Für den Sauerbraten wird grundsätzlich wird ein Bratenstück aus Rindfleisch roh in einer Beize für mehrere Tage eingelgt. Das Fleisch wird daurch mürbe und erhält ein spezifisches Aroma. Anschließend wird das Fleischstück scharf angebraten und auf dem Herd oder im Ofen zugedeckt fertig gegart.

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Kommentare

  1. Hallo Maya,

    danke für den Hinweis. Vermutlich verhält es sich bei diesem Gericht wie z.B. auch bei Gewürzgurken: Je nach Region gibt es eine Vielzahl an Varianten. Sehr gern nehmen wir auch Ihr Rezept auf. Bitte einfach noch einmal zusenden oder in die Kommentar funktion eingeben.

    Einen Genussvollen Tag
    Sabine

  2. Ich möchte als Rheinländerin zu dem Artikel sagen, dass echter Rheinländer Sauerbraten aus Pferdefleisch hergestellt wird und nicht wie angegeben aus Rindfleisch, zudem kenne ich die Variante nicht ihn im Ofen (fertig?) zu garen, zudem wird auch nicht erwähnt, dass man ihn nach dem anbraten in der Beize kocht, zudem die Beize noch mit Lebkuchen, Johannisbeergelee, Lorbeerblättern und Nelken gewürzt wird.

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