Regionale Spezialitäten aus Baden-WürttembergRegionale Spezialitäten aus HessenRegionale Spezialitäten aus Rheinland-PfalzRegionale Spezialitäten aus Thüringen

Zwiebelkuchen

Zippelkuchen, Zwiwwelkuche

Duplicate Post

Zwiebelkuchen wird traditionell vor allem im Herbst angeboten und gegessen. Verbreitung hat dieses Gebäck vor allem bei Weinfesten in den Weinbauregionen sowie in Thüringen. Das sind z.B. die Pfalz, Hessen und Franken, aber auch die Nahe, Baden, die Rhein-und Moselregion. Der herzhafte Kuchen wird dann z.B. mit einem Federweißen (ein junger Wein mit wenig Alkoholgehalt) oder Suser (Apfelmost) angeboten.

Der Zwiebelkuchen ist ein viereckiger oder runder Blechkuchen aus Hefeteig mit einem Belag aus Zwiebeln und Kümmel. Bei der schwäbischen Variante werden auch Speckwürfel verwendet.

Beim Weimarer Zwiebelmarkt, einem der größten regionalen Feste in Thürigen wird das Fest sogar mit dem Anschnitt des Zwiebelkuchens eröffnet.

Anders als beim Flammkuchen werden die Zwiebeln hier nicht roh verwendet, sondern kleingeschnitten in Butter gedünstet. Erst dann werden sie mit den restlichen Zutaten verrührt und die Masse mit Kümmel und Salz abgeschmeckt. Dabei soll der Kümmel der Bekömmlichkeit dieser eher fetten Speise dienen.

Thüringer Zwiebelkuchen

Rezept Thüringer Zwiebelkuchen

Diese Variante des Zwiebelkuchens wird vorallem in Thüringen gegessen.
Drucken Pin Bewerten
Gericht: Gebäck
Land & Region: Deutschland
Keyword: Herzhaft
Schwierigkeit: Erfahrene
Vorbereitungszeit: 1 Stunde 30 Minuten
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Arbeitszeit: 2 Stunden 15 Minuten
Portionen: 4 Personen

Zutaten & Einkaufsliste

Hefeteig

  • 250 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 25 g Frischhefe oder 10g Trockenhefe
  • 1 Prise Salz

Belag

  • 1 kg Zwiebeln
  • 1 l Milch
  • 80 g Grieß
  • 100 ml Öl
  • 1 Ei
  • 10 g Kümmel
  • 5 g Salz
  • 125 ml Milch

Zubereitung

Hefeteig

  • Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten und 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich etwa verdoppeln.

Belag

  • Aus Milch, Grieß und Salz einen Brei kochen. Diesen abkühlen lassen.
  • Die Zwiebeln schälen und grob raspeln. Im Öl mit einer Prise Salz glasig dünsten.

Zwiebelkuchen

  • Teig ausrollen auf eine Blechgröße und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Brei auf dem Teig verteilen. Darauf die gedünsteten Zwiebeln gleichmäßig verteilen.
  • Ei mit den 250 ml Milch verrühren und über die Zwiebeln gießen. Zum Abschluß den Kümmel darüber streuen.
  • Ofen auf 200 bis 220°C vorheizen und den Kuchen ca. 45 Minuten backen.

Tipps & Hinweise

Dieses Gebäck schmeckt am besten heiss serviert.

Weitere Informationen zum Zwiebelkuchen.

Veranstaltungen Zwiebel

08OktGanztägig10Weimarer Zwiebelmarkt - Zippelmarkt(Ganztägig) Berlin Altstadt, 99423 WeimarArt der Veranstaltung:Markt,RegionalfestBundesland :Thüringen SchlagwörterZwiebel

03Okt10:0018:00AbgesagtBüllefest am BodenseeStorniert10:00 - 18:00 Halbinsel Höri, Ortsteil Bankholzen / Bodensee, 78345 MoosArt der Veranstaltung:RegionalfestBundesland :Baden-Württemberg SchlagwörterZwiebel

Rezept Zwiebelmarktbrot aus Weimar
Das Brot vom jährlichen Zwiebelmarkt zum selber backen.
Rezept öffnen
Zwiebelmarkt Brote aus Weimar
ANZEIGE
100 Ideen Zwiebelkuchen, Quiche &...
Zwiebelkuchen, Quiche & Co
Bio Kümmel ganz echt (250g)...

Letzte Aktualisierung am 23.10.2021 / Affiliate Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Beitrag teilen

Ähnliches

Kommentare

    1. Hallo Anonymus,
      Federweißer ist letztendlich die Bezeichnung für „Neuen Wein“. Je nach Region gibt es dafür unterschiedliche Namen: z.B. an der Hessischen Bergstraße und in Rheinhessen wird er Rauscher genannt, in der Pfalz meist Neier Woi, in Franken und Südwestdeutschland Suser oder Sauser. Mehr dazu in Wikipedia

  1. Hallo, die oben gemachte Aussage stimmt nicht, denn bereits zwischen 1960 und 1965 konnten
    Sie in Freudenstadt/Schwarzwald und Umgebung in jedem guten Kaffee oder Weinlokal Zwiebelkuchen
    zur Weinlesezeit essen.
    Sehr zur Freude meines Vaters, der leider bereits 1972 verstorben ist.

    Vielleicht lag es daran, dass diese Region nahe der französischen Grenze liegt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ursula Wagner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
X